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Geschrieben von Volker Cornelißen
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Montag, 10. Juli 2006 |
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Wann und wie ich darauf gekommen bin einen Marathon zu laufen, kann ich nicht ganz genau sagen. Irgendwann war der Gedanke einfach da. Allerdings wusste ich zunächst nicht, wie ich konkret an die Sache herangehen sollte. Es ist zwar kein Problem sich in Zeiten des allgegenwärtigen Internets jede Menge Trainingspläne herunterzuladen, aber woher soll man als Anfänger wissen, welcher Plan für das eigene Leistungsniveau (wenn man denn überhaupt von Niveau sprechen kann) auch tatsächlich geeignet ist. Auch Besuche diverser Buchhandlungen brachten mich nicht weiter, da man sich dort im Dschungel der Veröffentlichungen verschiedenster Laufgurus eher verloren vorkommt. Als ich dann noch im TV eine Marathon-Reportage sah, bei der sich total ausgepowerte und ausgemergelte Gestalten quasi auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie schleppten und dort entkräftet zusammenbrachen, hatte ich doch arge Bedenken. So wollte ich nicht enden. Aber es wurden auch Leute gezeigt, die mit einem Lächeln ins Ziel liefen und denen der Lauf über 42,195 km scheinbar nichts ausgemacht hat. Es schien also möglich zu sein, sich so auf einen Marathon vorbereiten zu können, dass man sogar noch ansatzweise so etwas wie Spaß dabei haben kann. Stellte sich nur noch die Frage, wie komme ich an eine optimale Vorbereitung? |
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Weiter …
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